Die HPA-Achse verstehen – Wie unser Körper auf Stress reagiert
Was passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir gestresst sind? Warum werden bei Belastung bestimmte Hormone ausgeschüttet? Und was hat das alles mit Erschöpfung, Schlafproblemen oder dem Gefühl zu tun, ständig unter Strom zu stehen?
Hier kommt die HPA-Achse ins Spiel, eines der wichtigsten hormonellen Stresssysteme unseres Körpers. Die Abkürzung steht für Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Klingt kompliziert? Ist aber eigentlich ziemlich gut nachvollziehbar, wenn man sich die einzelnen Schritte einmal anschaut.
Das psychoedukative Infoblatt zur HPA-Achse erklärt anschaulich, wie Gehirn und Hormonsystem bei Stress zusammenarbeiten und welche Rolle dabei unter anderem das Stresshormon Cortisol spielt.
Dieses Therapietool ist Teil des Sparsets „Stress & Burnout“ mit weiteren Materialien zum Verstehen von Stressreaktionen, Erkennen persönlicher Belastungsmuster und Entwickeln konkreter Strategien zur Stressbewältigung.
Das Infoblatt vermittelt die wichtigsten Zusammenhänge der hormonellen Stressreaktion:
- Die Stresskaskade: Wie Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde zusammenarbeiten und über die Hormone CRH und ACTH die Ausschüttung von Cortisol regulieren.
- Kurzfristige Stressreaktionen: Wie der Organismus Energie bereitstellt und verschiedene körperliche Prozesse an erhöhte Anforderungen anpasst.
- Negative Rückkopplung: Wie Cortisol selbst an der Regulation der HPA-Achse beteiligt ist und dazu beiträgt, die hormonelle Stressantwort zu begrenzen.
- Chronischer Stress: Wie länger anhaltende Belastungen die Regulation des Stresssystems beeinflussen können und welche Zusammenhänge mit körperlichen und psychischen Beschwerden bestehen.
Das Therapietool hilft deinen Patientinnen und Patienten dabei, körperliche Stressreaktionen besser zu verstehen und nachzuvollziehen, warum Stress eben nicht nur „im Kopf“ stattfindet.
Es eignet sich besonders für die Psychoedukation bei chronischem Stress, Erschöpfung, Burnout-Gefährdung und stressassoziierten Beschwerden und lässt sich wunderbar mit weiteren Materialien zur Stressbewältigung kombinieren.
Du erhältst das Infoblatt in einer farbigen und einer kopierfreundlichen Schwarz-Weiß-Version.
Quellen und vertiefende Literatur
Herman, J. P., McKlveen, J. M., Ghosal, S., Kopp, B., Wulsin, A., Makinson, R., Scheimann, J., & Myers, B. (2016). Regulation of the hypothalamic-pituitary-adrenocortical stress response. Comprehensive Physiology, 6(2), 603–621. https://doi.org/10.1002/j.2040-4603.2016.tb00694.x
Russell, G., & Lightman, S. (2019). The human stress response. Nature Reviews Endocrinology, 15, 525–534. https://doi.org/10.1038/s41574-019-0228-0











Andreas Schultz –
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