Gute Pausen machen – Erholung fördern und hinderliche Glaubenssätze überwinden
Pausen sind wichtig, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber warum ist es dann trotzdem so schwer, sich regelmäßig welche zu gönnen? Und warum haben wir manchmal sogar ein schlechtes Gewissen, wenn wir einfach mal nichts tun?
Das Arbeitsblatt „Gute Pausen“ beleuchtet nicht nur die Frage, wie erholsame Pausen aussehen können, sondern auch, was uns innerlich davon abhält, sie tatsächlich zu machen. Denn häufig sind es nicht fehlende Möglichkeiten, sondern tief verankerte Einstellungen und Glaubenssätze, die uns daran hindern, rechtzeitig für Erholung zu sorgen.
Dieses Therapietool ist Teil des Sparsets „Selbstfürsorge & Bedürfnisse“ mit weiteren Materialien zum Erkennen eigener Bedürfnisse, zur Reflexion der Bedürfnisbefriedigung und zur Förderung selbstfürsorglichen Verhaltens im Alltag.
Mit einem kompakten Überblick über verschiedene Pausenformen, von der kurzen Mikropause über längere Erholungsphasen bis hin zum Urlaub, vermittelt das Arbeitsblatt Anregungen für ein gesünderes Pausenverhalten.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf hinderlichen Grundannahmen wie:
- „Pausen muss man sich erst verdienen.“
- „Erst wenn alles erledigt ist, darf ich entspannen.“
- „Pausen sind vergeudete Zeit.“
Oder wie Oma schon sagte: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Tja, und manchmal sitzt uns dieser Satz bis heute ganz schön fest im Nacken. 😉
Ein kleiner Reflexionsteil lädt dazu ein, die eigenen Pausenverhinderer zu erkennen, freundlichere und hilfreichere Gedanken zu entwickeln und das persönliche Pausenverhalten zu überdenken.
Das Therapietool eignet sich besonders für die psychotherapeutische und beratende Arbeit bei Stress, Erschöpfung, Perfektionismus, überhöhten Leistungsansprüchen und Schwierigkeiten mit der Selbstfürsorge. Es bietet einen unkomplizierten Einstieg in die Auseinandersetzung mit Erholung, Leistungsdruck und dem eigenen Umgang mit Pausen.
Denn Regeneration ist keine Schwäche und auch keine Belohnung, die man sich erst verdienen muss. Sie gehört einfach dazu!
Quellen und vertiefende Literatur
Albulescu, P., Macsinga, I., Rusu, A., Sulea, C., Bodnaru, A., & Tulbure, B. T. (2022). “Give me a break!” A systematic review and meta-analysis on the efficacy of micro-breaks for increasing well-being and performance. PLOS ONE, 17(8), e0272460. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0272460
Wendsche, J., & Lohmann-Haislah, A. (2016). Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Pausen. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). https://doi.org/10.21934/baua:bericht20160713/3b











Angela Chatterjee-Schindler –
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