Gute-Laune-Tagebuch – Positive Erlebnisse bewusst wahrnehmen
Häufig haben unsere Patientinnen und Klienten den Eindruck, dass ihr Leben voller negativer Eindrücke und Erlebnisse ist. Sie sehen alles schwarz, bestenfalls grau. Der Aufmerksamkeitsscheinwerfer von Menschen, die beispielsweise an einer Depression leiden, scheint regelrecht „eingerostet“ zu sein und beleuchtet bevorzugt die unerfreulichen Aspekte des Lebens. Die Flexibilität, den Blick auch auf positive Erfahrungen zu richten, ist deutlich eingeschränkt.
Unser Job ist es, diesen Menschen das Konzept der bewussten Aufmerksamkeitslenkung näherzubringen. Denn natürlich passieren nicht ausschließlich schlechte Dinge. Positive Erlebnisse werden bei einer ausgeprägten negativen Aufmerksamkeitsverzerrung jedoch häufig weniger wahrgenommen, schneller übergangen oder als unwichtig abgetan.
Durch die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit auf angenehme Erlebnisse, kleine Erfolge und positive Erfahrungen kann geübt werden, auch diese Seiten des Alltags wieder bewusster wahrzunehmen. Und genau darum geht es bei diesem Therapietool!
Dieses Therapietool ist Teil des Sparsets „Verhaltensaktivierung & positive Aktivitäten“ mit weiteren Materialien zum Aktivitätsaufbau, zur positiven Verstärkung und zur schrittweisen Veränderung depressiver Verhaltensmuster.
Eine einfache und bewährte Möglichkeit, den Blick für das Positive zu schärfen, ist das Führen eines Positiv-Tagebuchs. Mit dem Arbeitsblatt „Gute-Laune-Tagebuch“ können deine Patientinnen und Patienten täglich festhalten, was gut gelaufen ist, was sich angenehm angefühlt hat und worauf sie stolz sein können.
Einfach oben das Datum eintragen und loslegen:
- Was lief heute gut?
- Was hat sich gut angefühlt?
- Worüber habe ich mich gefreut?
- Worauf kann ich stolz sein?
Gerade am Anfang ist diese Übung manchmal schwierig. Die ersten positiven Gedanken sind manchmal die härtesten! Mit etwas Übung fällt es jedoch häufig leichter, auch kleine angenehme Momente und persönliche Erfolge zu erkennen.
Das Gute-Laune-Tagebuch ist ein vielseitiges Therapietool aus dem Bereich der positiven Psychologie und lässt sich störungsübergreifend einsetzen, beispielsweise bei Depressionen, ausgeprägter Selbstkritik, negativem Grübeln oder zur Ergänzung der Verhaltensaktivierung.
Auf Wunsch haben wir das Therapietool auch auf Englisch umgesetzt. Die englische Variante „Positivity Journal“ findest du hier.












Nicole Evers –
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Christina Heinrich –
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Anonym –
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Melanie Schubert-Hager –
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Elke B. –
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Britta R. –
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Anonym –
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Dr. Ulla Seidel –
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Ayse G. –
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Cornelia R. –
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Franziska –
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Tanja S. –
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Brita Dreger –
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Heike Kopp –
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Katharina F. –
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Luisa W. –
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Jasmin Schmidt –
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Andrea –
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Manuela Möller –
Siehe Antwort bei nr 1
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