Therapietool: Die Anspannungskurve
Die Anspannungskurve ist ein Klassiker der Verhaltenstherapie und lässt sich vielseitig und störungsübergreifend einsetzen. Das Arbeitsblätter-Set unterstützt dabei, den Zusammenhang zwischen Trigger, Anspannung, Verhaltensimpuls und kurzfristiger Erleichterung anschaulich zu vermitteln und Expositions- oder Verhaltensexperimente vorzubereiten. Du erhältst insgesamt vier aufeinander abgestimmte Arbeitsblätter.
Dieses Therapietool ist Teil des Sparsets „Angst & Exposition“ mit weiteren Materialien zum Verstehen von Angst, Erkennen von Sicherheitsverhalten und Vorbereiten expositionsbasierter Interventionen.
Auf dem ersten Arbeitsblatt wird dargestellt, wie ein Trigger ein unangenehmes Gefühl bzw. Anspannung auslösen kann, die zunächst ansteigt und einen starken Handlungsimpuls hervorruft. Wird diesem Impuls durch Vermeidung, Flucht, Sicherheitsverhalten oder eine andere kurzfristig entlastende Reaktion nachgegeben, sinkt die Anspannung häufig schnell. Gleichzeitig kann genau diese kurzfristige Erleichterung dazu beitragen, das Muster langfristig aufrechtzuerhalten.
Das zweite Arbeitsblatt lädt im Sinne eines Gedankenexperiments dazu ein, die erleichternde Handlung einmal nicht auszuführen. Welche Befürchtungen entstehen bei dieser Vorstellung? Was könnte mit der Anspannung passieren? Verschiedene mögliche Verläufe können direkt in die Anspannungskurve eingezeichnet und gemeinsam reflektiert werden.
Das dritte Arbeitsblatt zeigt, was passieren kann, wenn der bisherige Verhaltensimpuls nicht umgesetzt wird: Anspannung kann zunächst bestehen bleiben oder weiter ansteigen und anschließend auch ohne die gewohnte Reaktion wieder abnehmen. Wiederholte Übungen ermöglichen dabei neue Lernerfahrungen und können helfen, bisherige Erwartungen zu überprüfen.
Arbeitsblatt Nr. 4 enthält einen leeren Graphen für die praktische Anwendung. Situation, Trigger und unangenehmes Gefühl können festgehalten und der tatsächliche Verlauf der Anspannung während eines Verhaltensexperiments oder einer Expositionsübung dokumentiert werden.
Das Set eignet sich besonders zur Vorbereitung und Begleitung von Exposition, Reaktionsverhinderung und Verhaltensexperimenten, beispielsweise bei Angststörungen und Zwang. Es kann darüber hinaus überall dort hilfreich sein, wo kurzfristig entlastendes Verhalten langfristig zur Aufrechterhaltung problematischer Muster beiträgt.

















Nicole Evers –
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Christina Heinrich –
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Anonym –
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Volkmar Leisen –
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Melanie Schubert-Hager –
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Elke B. –
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Britta R. –
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Anonym –
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Dr. Ulla Seidel –
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Ayse G. –
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Brita Dreger –
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Kai D. –
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Heike Kopp –
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Ramona Fischer-Sowinski –
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Sebastian Hesse –
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Katharina F. –
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Luisa W. –
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Laura –
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Andrea –
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Andrea H. –
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