Was ist eigentlich EMDR?
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine psychotherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender oder traumatischer Erinnerungen. Dabei wird eine Erinnerung aktiviert, während gleichzeitig eine bilaterale Stimulation erfolgt, meist durch geführte Augenbewegungen. Dies kann dazu beitragen, dass die Erinnerung neu verarbeitet wird und ihre emotionale Belastung abnimmt.
Möglicherweise begegnen dir in der Praxis regelmäßig Menschen mit einer Indikation für eine EMDR und möglicherweise hast du auch eine entsprechende Weiterbildung. Vor der Anwendung dieser speziellen, wirksamen Therapieform für Traumafolgestörungen und weitere ist es notwendig, deine Patientinnen und Patienten darüber aufzuklären, was EMDR eigentlich bedeutet und wie sie funktioniert. Das schafft Transparenz, Vertrauen und ein Gefühl von Kontrolle aufseiten der Betroffenen.
Damit deine neuen Patientinnen und Klienten hier möglichst viel mitnehmen, habe ich ein kurzes Infoblatt zur EMDR für dich erstellt – so können die wichtigsten Kernthemen Zuhause noch mal in Ruhe nachgelesen werden. Ich gebe das gern im Rahmen der Psychoedukation rund um die EMDR mit.
Das Infoblatt liegt in bunter und kopierfreundlicher schwarzweißer Fassung vor – du bekommst selbstverständlich beide.
Quelle und weiterführende Literatur:
Shapiro, F. (2018). Eye movement desensitization and reprocessing (EMDR) therapy: Basic principles, protocols, and procedures (3rd ed.). Guilford Press.
Shapiro, F. (2014). The role of eye movement desensitization and reprocessing (EMDR) therapy in medicine. The Permanente Journal, 18(1), 71–77. https://doi.org/10.7812/TPP/13-098











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