Therapietool: Dysregulation erkennen und verstehen
Dieses Arbeitsblatt bietet eine strukturierte und fachlich fundierte Übersicht über typische Anzeichen von Dysregulation und unterstützt dabei, eigene Muster im Erleben und Verhalten systematisch zu erkennen.
Grundlage ist die Unterscheidung zwischen Über- und Unteraktivierung auf verschiedenen Ebenen: körperlich, kognitiv, emotional, verhaltensbezogen, sozial sowie in Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Dadurch wird sichtbar, dass Dysregulation kein einheitlicher Zustand ist, sondern sich individuell unterschiedlich zeigt und oft nur in einzelnen Bereichen erkennbar wird.
Das Arbeitsblatt hilft dabei,
- typische eigene Anzeichen von Dysregulation zu identifizieren
- wiederkehrende Muster und Kombinationen zu erkennen
- frühe Warnsignale besser wahrzunehmen
- zwischen unangenehmen, aber funktionalen Zuständen und tatsächlicher Dysregulation zu unterscheiden
Durch die klare Struktur eignet sich das Material sowohl für die therapeutische Arbeit als auch für die eigenständige Reflexion. Es bildet eine fundierte Grundlage für weiterführende Schritte, etwa die Analyse von Regulationsversuchen oder die Entwicklung individueller Regulationsziele. Ein differenziertes Verständnis der eigenen Dysregulation ist die Voraussetzung dafür, Regulation gezielt und wirksam gestalten zu können.
Du erhältst eine bunte und eine kopierfreundliche Schwarz-weiß-Vorlage.
Tipp: Dieses Therapietool ist auch Teil des Sparsets Nervensystem und Regulation (folgt in Kürze!) .
Quellen und weiterführende Literatur:
Cacioppo, J. T., Tassinary, L. G., & Berntson, G. G. (Eds.). (2017). Handbook of psychophysiology (4th ed.). Cambridge University Press.
Gross, J. J. (Ed.). (2014). Handbook of emotion regulation (2nd ed.). Guilford Press.
Pinel, J. P. J., & Barnes, S. J. (2021). Biopsychology (11th ed.). Pearson.










Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen