Meine Grundbedürfnisse im Blick – Bedürfnisbefriedigung erkennen und verbessern
Wie gut sind meine psychischen Grundbedürfnisse eigentlich erfüllt? Und wo könnte es vielleicht noch ein bisschen Nachschub gebrauchen?
Die vier psychischen Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe, Bindung, Selbstwert, Orientierung und Kontrolle sowie Lustgewinn und Unlustvermeidung, spielen eine wichtige Rolle für unser psychisches Wohlbefinden. Werden einzelne Bedürfnisse über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt, kann das zu psychischer Belastung beitragen, beispielsweise bei depressiven Erkrankungen.
Mit dem zweiseitigen Therapietool „Meine Grundbedürfnisse im Blick“ können deine Patientinnen und Patienten ihren persönlichen „Füllstand“ der vier Grundbedürfnisse sichtbar machen und anschließend überlegen, wie sie diese im Alltag besser „füttern“ können.
Dieses Therapietool ist Teil des Sparsets „Selbstfürsorge & Bedürfnisse“ mit weiteren Materialien zum Erkennen eigener Bedürfnisse, zur Reflexion der Bedürfnisbefriedigung und zur Förderung selbstfürsorglichen Verhaltens im Alltag.
Das Arbeitsblätter-Set besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Seiten:
- Seite 1 – Meine Grundbedürfnisse einschätzen: Für jedes der vier Grundbedürfnisse wird der aktuelle „Füllstand“ markiert. Anschließend tragen die Patientinnen und Patienten ein, wie gut das jeweilige Bedürfnis persönlich erfüllt sein müsste, damit sie zufrieden wären. So werden mögliche Diskrepanzen zwischen Ist- und Soll-Zustand anschaulich sichtbar.
- Seite 2 – Meine Grundbedürfnisse füttern: Welche Aktivitäten, Beziehungen und Verhaltensweisen tragen zur Erfüllung meiner Bedürfnisse bei? Und welche Situationen oder Erfahrungen sorgen möglicherweise dafür, dass mein Füllstand sinkt? Die verschiedenen Einflussfaktoren werden gesammelt und den vier Grundbedürfnissen zugeordnet.
Aus dieser Bestandsaufnahme lassen sich konkrete Ideen entwickeln, um unerfüllten Bedürfnissen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die eigene Selbstfürsorge zu verbessern. Auch frühere Erfahrungen und Lebensereignisse können einbezogen werden, um besser zu verstehen, welche Faktoren die persönliche Bedürfnisbefriedigung beeinflusst haben.
Mein Tipp aus der Praxis: Ich verwende dieses Therapietool sehr gerne bereits in der Probatorik. Nach einer kurzen Einführung in die vier Grundbedürfnisse nach Grawe lasse ich meine Patientinnen und Patienten ihre persönlichen Füllstände eintragen. Das verbessert nicht nur das Verständnis für die eigenen Bedürfnisse und die Bedeutung gesunder Selbstfürsorge, sondern liefert mir häufig schon hilfreiche Anhaltspunkte für die Makroanalyse und individuelle Fallkonzeption.
Das Arbeitsblatt eignet sich besonders für die psychotherapeutische und beratende Arbeit mit unerfüllten Bedürfnissen, Selbstvernachlässigung, depressiven Beschwerden, Stress und Schwierigkeiten in der Selbstfürsorge.
Quellen und vertiefende Literatur
Grawe, K. (2004). Neuropsychotherapie. Hogrefe. Zum Grundlagenwerk beim Verlag














Melanie Schubert-Hager –
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Elke B. –
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Brigitte –
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Britta R. –
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Anonym –
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Dr. Ulla Seidel –
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Sandra –
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Ayse G. –
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Cornelia R. –
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Franziska –
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Tanja S. –
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Brita Dreger –
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Kai D. –
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Heike Kopp –
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Sebastian Hesse –
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Anonym –
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Katharina F. –
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Luisa W. –
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Laura –
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Andrea –
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